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Der Rauchfangkehrer kennt sich aus, was energiesparendes Heizen betrifft. Und er kann noch mehr.
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Rauchfangkehrer auf neuen Wegen.
Traditionsreicher Beruf mit modernen Aufgaben.
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Manche Eigenheiten dieses Berufes haben sich bis heute nicht verändert: die Bedeutung des Brandschutzes, die halbamtliche Funktion des Kaminkehrers, sein handwerkliches Geschick und sein Selbstbewusstsein. Und nach wie vor arbeiten die „schwarzen Männer“ im öffentlichen Interesse: Ein eigenes Rauchfangkehrergesetz regelt die Tätigkeit dieser Branche. Die traditionellen Werkzeuge – Besen, Kugel und Leiter – werden immer noch verwendet. Das Berufsbild ist seit einigen Jahren einem starken Wandel unterzogen, dem eines Gewerbes, das sich zum Dienstleister entwickelt.
Kaminkehrer / Rauchfangkehrer
Wie das heutige Berufsbild entstand!
Ursprünglich gab es nur offene Feuerstellen, der Rauch entwich durch Gibelluken. Dadurch entstanden häufig Brände. Also erfand man den Rauchabzug. Seit dieser Zeit gibt es den Beruf des Rauchfangkehrers.
In großen Städten wurden die Kehrarbeiten von Kindern durchgeführt, da diese leichter durch die engen Kamine kriechen konnten. Dort stützten sie sich mit Rücken und Füßen an den Innenwänden des Kamins ab und schabten während des Kletterns den Russ ab.
Es entstanden so genannte "schwarze Küchen", in denen der Rauch durch einen auf der Decke aufgesetzten Kamin abzog. Da stieg der Rauchfangkehrer mit einer kurzen Leiter ein und erledigte seine Arbeit, wobei zu bemerken ist, dass sich dort für heute unvorstellbare Mengen an Russ ausgebreitet haben!
Im Mittelalter sorgten Hausbrände dafür, dass teilweise ganze Stadtviertel oder Dörfer in Schutt und Asche gelegt wurden. Die Ursache dafür war sehr oft die mangelhafte Reinigung der Rauchabzüge der damals noch offenen Feuerstätten.
Bald erkannte man, dass die regelmäßige Reinigung der Fänge dem Brandschutz dient und übertrug dem Rauchfangkehrer den gesetzlichen Auftrag der regelmäßigen Kehrungen. Das war der Anfang der Kehrpflicht.
Zu Maria Theresias Zeit wurden Rauchfangkehrer vom Kriegsdienst befreit, um in der Heimat das Hab und Gut der Bevölkerung vor Bränden zu schützen.
Auch heute noch gibt es die Kehrpflicht, und trotz der modernen Heizungsanlagen kommt es immer wieder zu Bränden, die von Kaminen und Heizungen ausgehen, die nicht regelmäßig gereinigt werden. Aber die Arbeitsbedingungen der Gesellen - und vor allem der Lehrlinge - haben sich natürlich gründlich geändert.
Der Rauchfangkehrer hat heute vielfältige Aufgaben zu erfüllen. So sind die Zeiten lange vorbei, als der Rauchfangkehrer ausschließlich für die Reinigung der Fänge zuständig war.
Ausbildung: Die Lehrzeit beträgt drei Jahre. Sie besteht aus der praktischen Ausbildung im Betrieb und der theoretischen in der Berufsschule.
Rauchfangkehrer auf neuen Wegen. Traditionsreicher Beruf mit modernen Aufgaben. Das Berufsbild ist seit einigen Jahren einem starken Wandel unterzogen, dem eines Gewerbes, das sich zum Dienstleister entwickelt.
Doch manche Eigenheiten dieses Berufes haben sich bis heute nicht verändert: die Bedeutung des Brandschutzes, die halbamtliche Funktion des Kaminkehrers, sein handwerkliches Geschick und sein Selbstbewusstsein.
Der Rauchfangkehrer nimmt öffentliche Aufgaben im Bereich des Brandschutzes, Umweltschutzes, Lebens- und Gesundheitsschutzes wie auch der Energieeinsparung wahr. In den letzten Jahren haben sich der Arbeitsumfang und die Arbeitsbereiche des Rauchfangkehrerhandwerks grundlegend geändert. War es früher üblich, von Haus zu Haus zu gehen und alle Feuerstätten zu kehren, kommen heute zu den klassischen Reinigungsarbeiten noch diverse Überprüfungsarbeiten hinzu:
Brandschutz, Technik, Umwelt, Feinstaub und Betriebssicherheit sind vorrangige Themen.
Und nach wie vor arbeiten die „schwarzen Männer" im öffentlichen Interesse:
Ein eigenes Rauchfangkehrergesetz regelt die Tätigkeit dieser Branche. Die traditionellen Werkzeuge - Besen, Kugel und Leiter - werden immer noch verwendet.
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